Read Only Memory
aus RHWiki, der freien Romhacking-Enzyklopädie
Was ist ein Read Only Memory ?
Read Only Memory (abgekürzt ROM) ist - wie der Name schon sagt - ein Speicher, der nur gelesen werden kann und auch ohne Strom seinen Inhalt behält.
In der Praxis fungiert ein ROM daher als fester Speicher, der dauerhaft Programme oder Daten speichert, die während ihrer Funktion keiner Änderung bedürfen, und diese auf Befehl ausgeben kann.
Es gibt viele verschiedene Arten von ROMs, die zwar alle gleich fungieren, jedoch komplett anders funktionieren. Bekannte Arten von ROMs sind z.B. EEPROM oder auch Flash-ROM. Beide werden heute in vielzahligen Produkten verarbeitet wie z.B. in MP3 Playern oder GBA Modulen.
Z.B. ist das BIOS eines Computers auf einem ROM gespeichert, da ein ROM im Gegensatz zu anderen Datenträgen (wie etwa einer Festplatte) bereits bei Zufluss von Strom die gespeicherten Daten bereitstellt und zur Ausführung an den Prozessor senden kann. (Eine Festplatte müsste im Gegensatz dazu erstmal den Lesekopf an die passende Position bewegen.)
Auch die meisten Hardwarekomponenten eines Computers haben heutzutage ein eigenes Bios.
Anzumerken ist noch, dass man heutzutage Konsolenspiele (SNES, GB, GBA etc.) auf wiederbeschreibbaren Cartridges (Modulen) speichern kann, wodurch der Begriff ROM hier nicht mehr ganz zutrifft. Auch ein Bios lässt sich mittlerweile ändern ("flashen"). Da dies aber in der Regel nicht im laufenden Betrieb passiert (also nicht zur Funktion erforderlich ist), kann man durchaus noch von ROM sprechen.
Der Inhalt eines ROMs kann auch als Datei auf einem Computer vorliegen. In dieser Form kann er mit einem Hexeditor betrachtet und auch geändert werden.

